Volleyball Stadtpokal Elmshorn

Kann der große Favorit noch gestürzt werden?

Elmshorn. Wenn am Sonnabend, 28. Mai, von 12 Uhr an die Volleyballer die Endrunde im 37. Stadtpokal in den Sporthallen der Klaus-Groth-Schule in Elmshorn ausspielen, geht eine Mannschaft als großer Favorit an die Netze. Im ersten Halbfinale stehen sich Vorjahressieger „Young Spirit Stars“ und „Schild sucht Kröte“ gegenüber.

Der Titelverteidiger um Turnierorganisator Kevin Klüver ist auch in diesem Duell favorisiert. Schließlich ist dieses Team als einziges im laufenden Wettbewerb noch ungeschlagen und dazu noch ohne Satzverlust – ein deutlicher Beleg für das souveräne Auftreten. Auch die Ergebnisse der letzten fünf Jahre sprechen eine deutliche Sprache. Das mit vielen hochklassigen Volleyballern gespickte Team landete immer unter den besten Drei und gewannen in diesem Zeitraum dreimal diesen Traditionswettbewerb.

Der Herausforderer dagegen hat als einziger Halbfinalist im Turnierverlauf bereits zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Und auch in den letzten Jahren wurde immer wieder knapp das Siegertreppchen verpasst Es reichte immerhin zweimal zu Rang vier.

Gänzlich anders sind die Vorzeichen im zweiten Semi-Finale, in dem der zweite Endspielteilnehmer 2016 ermittelt wird. Der Spielausgang scheint völlig offen, denn es treffen zwei vermeintlich gleichstarke Mannschaften aufeinander. Einerseits das ambitionierte Nachwuchsteam „Blockheads“, auf der anderen Seite der Rekordsieger „Lieths United“, der schon acht Titel gewinnen konnte. Beide Teams trafen bereits in der Vorrunde aufeinander. Dabei entschieden die „Blockheads“ um Regionalligaspieler Jonas Reum das Duell nach packendem Spielverlauf mit 2:1 für sich.

Schon 2015 kreuzten sich die Wege zweimal. Damals konnten sich die Liether Stadtpokalroutiniers nach einer Niederlage in der Zwischenrunde in der Entscheidungsrunde erfolgreich revanchieren und mit einem Sieg den fünften Platz sichern. Es bleibt also die Frage, ob der in die Jahre gekommene Sieger von 2014 – das Durchschnittsalter beträgt 46 Jahre – noch einmal den Angriff der jungen Herausforderer, die im Schnitt 22 Jahre alt sind, abwehren kann.

Außer den Partien um die ersten vier Ränge gibt es auch eine Platzierungsrunde für die restlichen Teams. Für jene sind erstmals auch zwei weitere Pokale zu gewinnen. Um den fünften Platz und damit um den Challenge Cup spielen „Pfeffi ex und hopp“ gegen die „Schlagfertigen“ und „Dorfi“ gegen die „Blues Blocker“.

Das Endspiel wird vorraussichtlich am Sonnabend um 17 Uhr ausgetragen

Interessant ist vor allem, ob das Jugendteam die „Schlagfertigen“ auch in der Endrunde für ähnliche Furore sorgen kann wie in der Zwischenrunde, als es nach tollem Kampf das Team von „Hau drauf“ in fünf Sätzen bezwingen konnte. Letztere kämpfen nun mit den „Volleydioten“, „Das Imperium“, „HMTV Betablocker“ und dem jüngsten Team im Turnier, die „Schlummernde Talente“, um den kleinen Stadtpokal. Die fünf Teams spielen im Modus Jeder- gegen-Jeden.

Wenn es zu keinen größeren Verzögerungen kommt, wird das Endspiel um circa 17 Uhr angepfiffen. Um 21 Uhr wird dann auf der Stadtpokalfete im Liether Clubheim beim traditionellen Abschluss des Volleyball-Turniers ordentlich gefeiert. Dort wird auch der neue Stadpokalsieger gekürt.

(fbü)
Social Share Buttons and Icons powered by Ultimatelysocial