Dorfi - so alt wie der Volleyball-Stadtpokal

Das ist Dorfi 2004: (vorne v.l.) Lennard Jürs, Marion Manthe, Beate Bandholz, Ute Dieckmann, Claudia Jürs,

Das Traditionsteam spielt in der zweiten Generation

 

Zwei Generationen spielen mittlerweile in einem Team. Der größte Erfolg war der Gesamtsieg 1998.
Von Sven Hesebeck.

 

Elmshorn. Als der Volleyball Stadtpokal vor 25 Jahren ins Leben gerufen wurde, war eine Mannschaft sofort mit dabei: Dorfi (damals noch Klein-Nordender Dorfi) war eine Mannschaft der allerersten Stunde. Kern der Mannschaft waren schon damals die Brüder Reimer, Uwe und Holger Jürs. Während Reimer und Uwe auch schon im Verein (zuerst SpVgg Lieth, später EMTV) Volleyball spielten, war Holger eingefleischter Handballer. Aus dem Kreise der Handballer gewannen sie in den ersten Jahren auch ihre Mitspielerinnen und Mitspieler - also auch im heutigen Sinne eine klassische Hobbytruppe. Zur eigenen Überraschung spielten sie aber von Anfang an recht erfolgreich mit. Nach zwei siebten Plätzen erreichten sie 1982 den zweiten Platz - nun schon als Dorfi ohne Klein Nordende.

In den folgenden Jahren ging es immer ein wenig auf und ab, aber Mannschaftsführer und Organisator Reimer Jürs hatte jedes Jahr keine Mühe, seine Mitstreiter für einen neuen Durchgang zu motivieren. Die Zeit Ende der 80er- bis Mitte der 90er-Jahre bezeichnet Reimer als eine Zeit des Leistungsgedanken. Inzwischen habe die Breitensportveranstaltung wieder einen ähnlichen Charakter wie in den Anfangsjahren. Ziele kennen sich untereinander, es ist ein nettes Wiedersehen mit alten Bekannten", sagte Reimer Jürs.

Seit sieben Jahren ist Dorfi sozusagen auch das Team der zwei Generationen. Mit den beiden Söhnen von Uwe Jürs, Helge und Malte, haben die Kinder aktiv Einzug in den Stadtpokal gehalten. Die Familie wohnt zwar seit Jahren in Husum, aber die Stadtpokaltermine sind immer vorgemerkt. Dieses Jahr stieß Reimers Sohn Patrick dazu, womit die Alten langsam verdrängt werden.

Die zweite Zwei-Generationen-Familie der Mannschaft sind die Niedermeiers. Peter und Neffe Christian sind seit Jahren aus dem Dorfi-Ensemble nicht mehr wegzudenken. Von den anderen Stadtpokalteams kann sich auch keiner mehr an Dorfi ohne Angela Martens und Beate Bandholz erinnern. Beide hat Reimer ins Dorfi-Team geholt, als er sie noch als Jugendliche trainierte.

Herausragendes Stadtpokalerlebnis aller Dorfi-Spieler war sicherlich der Stadtpokalsieg 1998. Eigentlich war Dorfi schon so ein wenig mit dem Verlierer-Image behaftet, weil sie es irgendwie geschafft haben, einer anderen Truppe den Vorrang zu lassen .

Inzwischen hat es Dorfi auf 20 Top-Ten-Platzierungen gebracht und durfte in der diesjährigen Vorrunde den 213. Sieg im Stadtpokal feiern. Die nächsten Erfolge dürften schwer werden. In der Zwischenrunde am Sonnabend hat es Dorfi in der Krückauhalle unter anderem mit Rekordsieger Lieths United zu tun.

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