Tichu Pitu heisst der Sieger des diesjährigen Stadtpokals
Elmshorn. Sieger im 25. Volleyball Stadtpokal wurde am Sonnabend das Team von Tichu Pitu. Im Endspiel setzte sich der Turnierfavorit deutlich mit 2:0 gegen die Schattenparker durch. Zuvor hatten sie im Halbfinale mit Lieths United eine hart Nuss zu knacken. Dort konnten sie sich in einem spannenden Spiel mit 2:1 gegen den Rekordsieger durchsetzen. Auch das Semifinale der Schattenparker war hart umkämpft. Mit 28:26 im dritten Satz feierten Janneke Kuhr & Co dann den Finaleinzug. Das Endspiel war allerdings von Beginn an eine Klare Angelegenheit für Tichu Pitu. Das Team um Katja Saß erarbeitete sich schnell einen fünf Punkte Vorsprung, den sie stetig auszubauen wußten. Immer wieder machten sich die Schattenparker, gecoacht von ihrem verletzten Mannschaftsführer Ansgar Kuhr, mit Flüchtigkeitsfehlern das Leben selber schwer. Interessant war natürlich am Netz das Duell der Proske-Brüder Matthias (Schattenparker) und Christian (Tichu Pitu), die in dieser Regionalligasaison gemeinsam auf Punktejagd gingen. Deutliche Vorteile konnte sich jedoch keiner der beiden erspielen. Aber es war seit 1989, als sich Jan und Anne Gaarz im Finale gegenüberstanden, das erste Geschwisterduell im Finale. Mit 25:15 ging der erste Satz dann auch deutlich an Tichu Pitu, die auch keine größere Schwäche offenbarten. Im zweiten Satz waren die Schattenparker dann aber von Anfang an gut im Spiel. Vor allem Benjamin Janutta hatte eine Vielzahl erfolgreicher Angriffs- und Blockaktionen. Mit toller Anfeuerung im Rücken setzten sie den Favoriten nun mächtig unter Druck. In der Auszeit beim Stand von 9:11 fand Coach Reimer Witt dann aber wohl die richtigen Worte. Jedenfalls lief das Spiel beim neuen Stadtpokalsieger nun wieder rund und die Schattenparker konnten trotz starker Gegenwehr nun nicht verhindern, daß sich Tichu Pitu wieder in Führung brachte. Die Moral der Schattenparker war dennoch ungebrochen. Bis zum Schluß machten sie es ihrem Gegner schwer. Aber auch die Auszeiten bei 15:17 und 20:23 und die Einwechslung von Fabian Adler, der ein paar tolle Abwehraktionen hatte, konnten die Niederlage nicht mehr verhindern. Mit 25:21 setzte sich am Ende die bessere Mannschaft doch deutlich durch, was die Schattenparker aber nicht davon abhielt lautstark ihren zweiten Platz zu feiern. Die Sympathien des Publikums hatte das Team schon längst gewonnen, da sie trotz ihrer zweiten Finalniederlage in Folge ständig viel Spaß und Freude ausstrahlten. Das Spiel um Platz drei gewann Lieths United klar mit 2:0 (25:18, 25:22).Und den kleinen Stadtpokal (Platz 13) gewann Nie da mit zwei sicheren 2:0 Siegen.
Auf der anschließenden Stadtpokalfete feierten die Volleyballer, wie jedes Jahr des Abschluß des beliebten Breitensportturniers. Allerdings waren alle verwundert, daß der neue Stadtpokalsieger der Tanzfläche fast gänzlich fernblieb. An sowas konnten sich selbst die eingefleischtesten Volleyballer nicht erinnern.





