Pritschen, schmettern, baggern – beim Volleyball Stadtpokal geht in der Halle alljährlich die Post ab. Aber nach dem sportlichen Wettkampf wird traditionell auch gemeinsam gefeiert.

Ein Hobby-Turnier – mit jeder Menge Fachpersonal

Volleyball Stadtpokal: Neues Orga-Team will für frischen Wind sorgen

(Elmshorn/mm) Die „Young Spirit Stars“ – Seriensieger von 2005 bis 2017 – erwischte es dieses Mal überraschend in der Vorrunde, und auch Vorjahresgewinner „Blockheads“ jubelt in diesem Jahr nicht, wenn am Sonnabend, 15. Juni, zum 40. Mal die Elmshorner Volleyball-Krone vergeben wird. Um 12.30 Uhr erfolgt der Anpfiff in den Sporthallen der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (KGSE). Dann steht eine Viererbande im Mittelpunkt, die im Halbfinale um den Endspieleinzug kämpft. „Es geht gegen meine Tochter Luisa – ein spezielles Spiel“, sagt Sven Hesebeck, der seit fast drei Jahrzehnten zum Organisationsteam des „Vostapoks“ zählt. Mit Rekordsieger „Lieths United“, das bereits acht Mal den Siegerpokal in die Höhe stemmen durfte, trifft der 51-Jährige auf das junge Team der „Blockbuster“. Im zweiten Semifinale bekommen es die Pokal-Veteranen von „Dorfi“ mit den „Schlagfertigen“ zu tun. Spiele voller Spannung und tollem Volleyball sind zu erwarten – zumal der Siegerpokal nicht die einzige Trophäe ist, die an diesem Tag zu vergeben ist.

Wenn Sven Hesebeck mit Lieths United noch einmal gewinnt, wäre das ein krönender Abschluss – zumindest im Orga-Team ist für ihn nach der 40. Auflage Schluss. „Es gibt einen Umbruch“, so Hesebeck, der  bisher gemeinsam mit Kevin Klüver, Ralf Langmaack und Matthias Waller den Stadtpokal

Rekordsieger „Lieths United“ nimmt beim 40. Stadtpokale Anlauf auf den neunten Triumph.
Rekordsieger „Lieths United“ nimmt beim 40. Stadtpokale Anlauf auf den neunten Triumph.

auf die Beine stellte. Ein neues Orga-Team will versuchen, mit seinen Ideen für frischen Wind zu sorgen. Hesebeck & Co haben viel versucht, um das Hobby-Turnier, in dem Vereinsvolleyballer – zuletzt immer mehr – und „Amateure“ – zuletzt viel weniger – gemeinsam spielen, attraktiv zu machen. Doch von den Hochzeiten mit einem 54er-Starterfeld bis Anfang der 1990er Jahre ist der Vostapok derzeit weit entfernt. Alle Beteiligten hoffen aber, schon bald in die Erfolgsspur zurückzufinden.

Am Sonnabend, 15. Juni, wird nun zunächst der Titelträger des 40. Stadtpokals gesucht – das Finale ist um 17 Uhr. Aber auch diejenigen Teams, die in der Vorrunde „scheiterten“ spielen an diesem Nachmittag um Punkte. „Pritsch Perfect“, „Block‘n‘Roll“ und „Netzroller“ machen den „Kleinen Stadtpokal“ (9-11) unter sich aus, während der „Challenge Cup“ zwischen den „Young Spirit Stars“, den „Volleyidioten“, „New Monster“ und „Das Imperium“ ausgetragen wird. Zuschauer sind herzlich willkommen, mitzufiebern und anzufeuern – und anschließend auch mitzufeiern. Die Stadtpokalfete steigt im Liether Vereinsheim ab 21 Uhr. Alle Infos zum Pokal gibt es unter www.vostapok.de